Radwelt-Ausgabe 3.2021

 

Die Radwelt berichtet aktuell über Themen rund ums Fahrrad und die Arbeit des ADFC. Das sind die Themen der Radwelt 3.2021, alle frei verfügbaren Artikel und weitere Informationen sind verlinkt.

 

ADFC-Magazin Radwelt 3.2021
ADFC-Magazin Radwelt 3.2021 © ADFC

Bewegen

DRUCK DER MASSE
Radfahren ist (auch) politisch. Viele Menschen verbinden Radfahren in der Freizeit mit Natur und Entspannung. Kidical Mass, Critical Mass, Sternfahrten und weitere Fahrraddemos zeigen, dass Spaß und Politik sich nicht ausschließen. Kurz vor der Bundestagswahl bringen Menschen in ganz Deutschland ihre politischen Forderungen laut und mit Nachdruck auf die Straße – mit dem Fahrrad.

NEUES TANDEM FÜR DEN ADFC
Interview mit der neuen Doppelspitze in Berlin. Mit Ann-Kathrin Schneider und Maren Mattner hat der ADFC eine neue Doppelspitze in der Bundesgeschäftsstelle. Die beiden starten mit Schwung und neuem Ressortzuschnitt in die gemeinsame Zusammenarbeit und wollen den wachsenden Verband weiter politisch sichtbar machen und professionalisieren.

RAD+RECHT
Erlaubte Nachrüstung und verbotenes Tuning.
Elektrofahrräder sind weltweit Verkaufsschlager. Auch Nachrüstsätze drängen auf den Markt, mit denen sich ein bereits vorhandenes Fahrrad zum E-Rad aufrüsten lässt. Im Netz finden sich Tipps
für das Tuning von Elektrorädern, denn sie unterstützen, so sie keine S-Pedelecs sind, legal bis maximal 25 km/h. Was ist erlaubt und was ist illegal?

Nachrichten

RADWELT RITZELBANDE
Unterwegs mit Rad, Roller und Co.
Es macht so viel Spaß durch die Gegend zu Rollen – mit dem Fahrrad, Roller, Inlinern
oder Skateboard zur Eisdiele oder zum nächsten See. Aber weißt du auch, ob du mit Inlinern auf den Radweg darfst oder dir
deine Schule verbieten kann, mit dem Roller zu kommen? Wir haben für dich nachgeforscht.
Den Artikel kannst du dir als PDF in der blauen Servicebox herunterladen.

Technik

ÜBERBLICK
Fahrräder für Bewegungseinschränkungen.
Menschen mit Bewegungseinschränkungen können herkömmliche Fahrräder oft nur schlecht oder gar nicht benutzen. Es gibt aber zahlreiche Möglichkeiten, trotzdem mit dem Fahrrad mobil zu bleiben und sich so Freiheit und Selbstbestimmtheit zu erhalten.

GESEHEN + GEFAHREN
Erster Ausblick auf Neuheiten für 2022

EINBLICK
Nachhaltigkeit von Fahrrädern.
Radfahren ist nachhaltig – das liegt auf der Hand und wird oft genug betont. Aber wie nachhaltig sind Fahrräder und wie sieht ihre Klimabilanz aus? Im ersten Teil geht es um konventionelle Fahrräder ohne Elektroantrieb.

Reisen

SÜDPFALZ
Regionale Genusstour. Abseits radeln auf flachen Etappen – das ist was für Menschen, die leise Töne mögen, sich über Geschichte und Geschichten, Kurioses und Exotisches sowie über regionale Genüsse und malerische Weindörfer freuen.
Ergänzende Infos in der blauen Servicebox.

TOUREN + TIPPS
ADFC-RadReiseRegion Wesermarsch. 870 Kilometer gut ausgebautes und mit 1677 beschilderten Pfosten ausgewiesenes Radwegenetz durch Marsch und Moor und entlang des Wassers: Die Wesermarsch ist eine ausgezeichnete ADFC-RadReiseRegion. Vielfältige, flache, vorwiegend asphaltierte Radwege, teils auf ruhigen Wirtschaftswegen, warten entlang von Küste, Weser, Jadebusen und Hunte darauf, befahren zu werden. Hier werden vier von insgesamt zehn Touren vorgestellt, die der ADFC für das Siegel RadReiseRegion geprüft hat.

DIALOG
Prolog

Marktplatz
Blickwinkel
Termine für 2021 gibt es auf touren-termine.adfc.de.

Rätselraten
Vorschau/Impressum

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Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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