Fahrradfreundliche Unterkünfte einfach erkennen mit Bett+Bike.

Fahrradfreundliche Unterkünfte einfach erkennen mit Bett+Bike. © ADFC/ April Agentur

ADFC-Bett+Bike

 

Über 5.900 Unterkünfte sind in Deutschland und Europa als fahrradfreundliche Bett+Bike-Unterkünfte zertifiziert und setzen damit Qualitätsstandards für den Radtourismus.

 

Die Zukunft des Tourismus rollt auf zwei Rädern: Kaum ein Urlaubssegment wächst so dynamisch wie der Radtourismus. Immer mehr Menschen nutzen im Urlaub das Fahrrad. Manche reisen von Ort zu Ort, andere erkunden ihre Urlaubsregion von einem festen Standort aus. Wer mit dem Rad unterwegs ist, hat ganz bestimmte Wünsche und Vorstellungen an den Service der Unterkunft.

Der ADFC hat aus diesen Wünschen Qualitätskriterien für fahrradfreundliche Gastbetriebe entwickelt. Das Bett+Bike-Siegel steht für die Erfüllung dieser Kriterien. In allen ausgezeichneten Gastbetrieben können sich Radreisende darauf verlassen, einen fahrradfreundlichen Service vorzufinden.

Bett+Bike – ein starkes Netzwerk

Über 5.900 Beherbergungsbetriebe in Deutschland, Dänemark, Luxemburg, Belgien, Österreich und Italien heißen Radreisende mit ihren Angeboten willkommen. Erkennen lassen sie sich schon beim Betreten am Bett+Bike-Logo, der Qualitätsauszeichnung des ADFC für fahrradfreundliche Unterkünfte.

Je nach Beherbergungsart werden die Betriebe als Bett+Bike-Gastbetrieb (Privatvermietung bis Sternehotel), Bett+Bike-Camping, Bett+Bike-Ferienwohnung und Bett+Bike-Sport zertifiziert.

Qualitätskriterien

In der folgenden Übersicht sind die qualitativen Mindestanforderungen an Bett+Bike-Gastbetriebe zusammengefasst. Die Erfüllung dieser Mindestanforderungen sowie das Angebot von drei zusätzlichen Serviceleistungen sind Voraussetzung für die Auszeichnung durch den ADFC.

Mindestanforderungen

  • Aufnahme von Fahrradgästen für eine Nacht
  • Sichere Abstellmöglichkeit für das Rad
  • Raum zum Trocknen von Kleidung und Ausrüstung
  • Angebot eines vitalen Frühstücks
  • Fahrradkarten und Informationen für Radreisende
  • Angebot eines Reparatursets
  • Kontakt zur Fahrradwerkstatt

Zusätzliche Serviceleistungen (Auswahl von 3 Kriterien)

  • Beratung der Gäste zur umweltfreundlichen An- & Abreise
  • Hol- und Bringdienst für Radgäste
  • Leih- und Mietradangebot
  • E-Bike-Verleih
  • E-Bike-Ladestation
  • Angebot von Tagestouren
  • Gepäcktransfer
  • Kooperation mit Fahrradwerkstatt
  • Verleih von Navigationsgeräten
  • Kostenloses W-LAN
  • Lunchpaket

Eine detaillierte Erläuterung der Anforderungen auch der anderen Zertifikate sowie eine Übersicht aller vom ADFC zertifizierten fahrradfreundlichen Unterkünfte sind auf www.bettundbike.de zu finden.

 

Bett+Bike-Logo an Hotelrezeption
Bett+Bike-Logo an Hotelrezeption © Bett+Bike/Crispin-Iven Mokry

Radreisende können sich auf der Suche nach fahrradfreundlichen Übernachtungsbetrieben auf das Bett+Bike-Logo verlassen. Denn Bett+Bike hilft bei der Suche nach einem passenden Quartier. Über 5.900 Hotels, Pensionen, Jugendherbergen, Naturfreundehäusern und Campingplätzen haben sich besonders auf die Bedürfnisse von Rad fahrenden Gästen eingestellt. Sie erfüllen die ADFC-Qualitätskriterien und dürfen sich mit dem Bett+Bike-Logo schmücken.

Direkt zur Internetseite von Bett+Bike

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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