Unsere Forderungen an die Landespolitik

 

lnvestitionen in den Radverkehr sind auch ein Beitrag zur Verkehrswende und damit ein Beitrag gegen den Klimawandel und für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen alter Menschen in unserem Land.

 

Das Fahrrad wird in allen Bereichen als sauberes und wichtiges Verkehrsmittel gelobt, auch in unserem Bundesland Mecklenburg Vorpommern wird die Bedeutung für den Alltag und unser Land als Urlaubsziel gerne betont. Leider sind die Radwege in vielen Bereichen sofern vorhanden oftmals zu schmal holprig und in einem schlechten Zustand Wir als ADFC MV wollen die Verkehrsflächen urnverteilen mehr Platz für Fußwege, Radwege und eine bessere Vernetzung mit dem ÖPNV im Land.

Konkret fordern wir: 

Ein lückenloses Radwegenetz in ganz Mecklenburg Vorpommern!

Mit Radwegen, die breit und sicher sind. Die Landesregierung fordern wir auf bis 2030 das „Ziel —Radnetz MV 2030" zu realisieren. 

Mehr Geld pro Einwohner für den Radverkehr! 

Die investitionen in die Radinfrastruktur müssen auf allen Ebenen deutlich höher werden und in ein vernünftiges Verhältnis zu dem gesetzt werden, was für den Autoverkehr investiert wird. Radverkehrsanlagen müssen eine Pflichtaufgahe der Kommunen werden und damit eine sichere Finazierungsgrundlage haben.

Radfernwege in unserem Land endlich wieder attraktiver machen! 

Die zunehmenden Beschwerden von Touristen, von denen 50% in unserem Land mit dem Rad unterwegs sind, zeigen wie wichtig es ist das Radfernwegenetz bis 2025 zu modernisieren und die Quaiität zu erhöhen. Die angekündigten 4 Millionen Euro der Landesregierung im Doppelhaushalt 2020/2021 sind angesichts eines Bedarfs von mehr als 340 Millionen nur ein sehr zaghafter kleiner Schritt. Wir fordern mehr Mut zu echten Schritten um den Radverkehr zu verbessern.

Mehr Fahrradabstellplätze schaffen! 

Komfortable Abstllanlagen in Verbindung mit Ladestationen für E-Bikes und Möglichkeiten zur sicheren Unterbringung von Gepäck sind Mangelware in unserem Land — hier muss dringend investiert werden.

Verknüpfung von ÖPNV und Fahrrad stärken!

in Mecklenburg Vorpommern bedarf es einer besseren Verknüpfung der Verkehre urn den Umstieg zu ermöglichen— deshalb fordern wir bis 2025 an allen wichtigen ÖPNV Haltestellen auch |m ländlichen Raum ausreichend sichere Absteilanlagen für Fahrräder und bessere Mitnahmemiiglichkeiten fürs Bad. 

Ein eigenes Referat für den Fahrradverkehr im Verkehrsministerium! 

Die Bedeutung des Badverkehrs muss sich auch personell und strukturell Widerspiegeln. Die personelle Ausstattung mit Radverkehrsplanern muss vorangetrieben werden um bis 2030 ein lückenloses Radwagenetz sicherstellen zu können. Der ADFC fordert die Schaffung der Stelle eines Radverkehrsbeauitragen für das Land Mecklenburg Vorpommern. 

Radverkehrskampagne im Land auf die Beine stellen! 

Das Land muss das Umdenken im Straßenverkehr mit einer Kampagne begleiten um ein anderes Bewusstsein zu fördern. 

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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